Der sogenannte Akkuschrauber oder Akkubohrer zählt heute zu den wichtigsten Werkzeugen des Heimwerkers. Vom einfachen Schraubeneindrehen bis zu anspruchsvollen Bohrarbeiten, die einen Schlagbohrer erfordern, sind die Allrounder in der Lage, alles zu leisten. Doch die Unterschiede, die am Markt zwischen den einzelnen Produkten herrschen, sind groß. Viele Hersteller, die elektrische Werkzeuge herstellen, bieten neben teureren Geräten auch Billig-Produkte an. Was aber auf den ersten Blick als Schnäppchen erscheint, kann sich im Nachhinein als eine Doppelinvestition erweisen.
Leistungsfähige Geräte, wie der Rotwerk Akkuschrauber, bieten ihrem Anwender zahlreiche Möglichkeiten. Wer den Kauf eines solchen Gerätes ins Auge fasst, sollte aber nicht nur die preisliche Gestaltung in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Sicherlich mag es heute ansprechende Geräte im Billig-Segment geben, die bei sachgemäßer Behandlung brav ihren Dienst versehen. Allerdings wird ein solcher Akkuschrauber häufig mit sehr hohen Belastungen konfrontiert. Schließlich möchte der Heim- und Handwerker die anfallenden Aufgaben schnellstmöglich ausführen können. So ist es unabdingbar, dass ein Akkuschrauber über einen Rechts- und Linkslauf verfügt. Nur so können Schrauben schnell aus- und eingedreht werden. Die Leistungsfähigkeit des Schraubers hängt von mehreren Faktoren ab. Um Rückschlüsse über die Leistung ziehen zu können, kann die angegebene Spannung, zum Beispiel 3,6 Volt, Informationen darüber geben, dass nur eine relativ geringe Bohr- und Schraubleistung vorhanden ist. Diese Akkuschrauber eignen sich in erster Linie für kleinere Schraubarbeiten. Je höher die Spannung ist, umso höher fällt in der Regel auch die Leistungsfähigkeit des Gerätes aus, Bohrungen in Holz, Stein oder Metall können durchgeführt werden. Allerdings sollte das Gewicht von dem Schrauber nicht außer Acht gelassen werden, da diese Akkuschrauber durchaus schwer und beinahe unhandlich erscheinen können. Ein weiteres Indiz für die Leistungsfähigkeit ist das sogenannte Drehmoment.
Wer mit einem Akkuschrauber arbeiten möchte, erwartet nicht nur eine möglichst lange Akkulaufzeit. Auch das Aufladen des leeren Speichers sollte in möglichst kurzer Zeit vonstattengehen. Um Zwangspausen durch einen leeren Akku während der Arbeit zu vermeiden, ist ein zweiter Akku äußerst hilfreich. Viele Offerten beinhalten bereits einen zweiten Akku im Lieferumfang. Heute gibt es verschiedene Arten von Akkus, die in den Schraubern Anwendung finden: Nickel-Kadmium, Nickel-Metallhydrid und Lithium-Ionen, die die neueste Akkugeneration darstellen. Sie bringen nicht nur ein geringeres Gewicht als herkömmliche Akkus mit sich, auch das Problem der Selbstentladung wurde minimiert.
Akkuschrauber zählen heute zu den Werkzeugen, die in vielen Bereichen eingesetzt werden. So reicht die Bandbreite der Aufgaben, die ein solches Gerät zu bewältigen hat, von dem einfachen Eindrehen einer Schraube in weicherem Material bis zum anspruchsvollen Schlagbohren in Stein oder Metall. So ist die Auswahl eines geeigneten Akkuschraubers nicht immer ganz einfach. Neben einer entsprechenden Leistungsfähigkeit und einer ausreichenden Anzahl an Ersatzakkus sollte beim Erwerb auch auf die Ergonomie des Gerätes geachtet werden, um so möglichst ermüdungsfrei arbeiten zu können.